Good-Practice-Identifikation & Empfehlung (Quiz als Eingabeformular mit Musterlösungsabgleich)
Analyseaufgabe: Energiewende erfolgreich gestalten
Wir benutzen Technologien nicht um ihrer selbst Willen, sondern um bestimmte Ziele zu erreichen. Erneuerbare Energien benötigen wir, um Strom zu produzieren, und zwar möglichst so, dass dabei kein CO2 ausstoßen und die Umwelt nicht belastet wird. Die Energiewende soll zudem so gestaltet werden, dass sie sozial und ökonomisch nachhaltig ist: Alle sollen Zugang zu bezahlbarem Strom haben und die Stromversorgung soll sich langfristig selber tragen. Der Staat kann und soll zwar die Umstellung der Energieversorgung fördern, langfristig soll dieses jedoch ohne finanzielle Unterstützung durch den Staat funktionieren. Subventionen beispielsweise für den Bau von Anlagen oder Zuschüsse für finanziell schwächere Haushalte im Falle hoher Strompreise sollen nur temporär eingesetzt werden.
Basaler Bestandteil der Energiewende sind Technologien. Im Zuge der Auseinandersetzung mit Optionen der Bewertung von Technologien ist deutlich geworden, dass Technologien nie isoliert, sondern stets in ihrem gesellschaftlichen Kontext zu betrachten sind. Auch bei der Implementation von Technologien ist es wichtig, diesen Kontext einzubeziehen. Das ist besonders relevant hinsichtlich der ihrer Akzeptanz.
Die Energiewende kommt in manchen Kommunen nicht gut voran, weil sie nicht ausreichend Akzeptanz vor Ort findet. Insbesondere dann, wenn es um den Ausbau erneuerbarer Energien vor der eigenen Haustür geht. Zum Abschluss der Lerneinheit beschäftigen wir uns daher am Beispiel der Energiewende mit Gelingensbedingungen der Implementation neuer Technologien. Dazu nutzen wir ein Good-Practice-Beispiel. In der Politik und strategischen Planung ist die Nutzung von Good- oder Best-Practice-Beispielen ein gängiges Vorgehen: Erfolgreiche Fallbeispiele werden genutzt, um aus diesen Gelingensbedingungen abzuleiten.
Du hast bereits ein Good-Practice-Beispiel gefunden: Den Rhein-Hunsrück-Kreis, der die Energiewende bereits im letzten Jahrzehnt erfolgreich volllzogen hat. Er ähnelt in seinen Voraussetzungen dem Kreis Bergtal.
Deine Aufgabe ist nun, diesen Beispielfall anhand eines kurzen Videos zu analysieren, die Erfolgsbedingungen zu identifizieren und daraus Empfehlungen für den Kreis Bergtal abzuleiten.
Rufe dazu die Seite von Planet Wissen auf und schau das Video Wie Energiewende funktioniert (2 Min.). Die Fragen für die Analyse findet Du durch Klick auf den Button Test versuchen. Trage dort Deine Antworten ein.
Video zur Energiewende im Rhein-Hunsrück-Kreis von Planet Wissen
Zum Video
ca. 10 -15 Min.
Im Gastmodus kann der Bogen mit den Aufgaben (grün unterlegt) samt Musterlösung (orange hinterlegt), welche nach der Auswertung eingeblendet wird, alternativ als Screenshot betrachtet werden (leider nicht barrierefrei).
(Eine Musterlösung wird hier nur für die Bewertungsaufgabe angeboten. Die Lösungen für Aufgabe 1 sind im Video enthalten.)
Zum Vergrößern aufs Bild klicken.
Attempts allowed: 1


- Dazu wird ein reales Fallbeispiel anhand eines Videos präsentiert.
- Für die Aufgabe wird ein potenziell realistischer Anwendungsfall konstruiert, wodurch die Lernenden eine spezifische Rolle einnehmen, was die Motivation erhöhen kann.
- In dieser Rolle sollen sie den präsentierten Fall hinsichtlich vorgegebener Kriterien analysieren und darauf aufbauend eine Empfehlung für erfolgreiche Maßnahmen aussprechen.
- Die Aufgabe adressiert die Kompetenzstufen Analysieren und Bewerten. Durch die Aufgabe wird Wissen über Erfolgsbedingungen der Energiewende eigenständig generiert und nicht bloß rezipiert.
Die Umsetzung erfolgt mit dem Moodle-Quiz mit dem Fragetyp Essayfrage. Der Fragetyp erlaubt es, das Freitexteingabefeld vorzustrukturieren und bei der Auswertung eine Musterlösung zum Abgleich zu präsentieren. Da die Aufgabe zur Übungszwecken (nicht als Prüfung) erfolgt, werden keine Punkte verbgeben.