
Du arbeitest in interdisziplinären, hochschulübergreifenden Teams an einem selbst gewählten Themenfeld und überführst es in ein umsetzbares Konzept, das 2027 auf dem Festival sichtbar wird. Du lernst Verantwortung zu übernehmen, reale Herausforderungen kreativ zu lösen, Entscheidungen im Team zu treffen und Deine Ideen in realen Kontexten umzusetzen.
Die TU Dresden richtet das Festival 2027 als Gastgeberin aus.
In dieser Challenge lernst Du:
- einen realen Gestaltungsbereich eines Festivals zu erfassen und dessen Bedeutung für das Gesamtvorhaben zu analysieren,
- Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen zu erkennen und in Gestaltungsentscheidungen einzubeziehen,
- ein kreatives und realisierbares Konzept für einen Festival-Baustein zu entwickeln, das inhaltlich und organisatorisch trägt,
- im Team partizipativ und interdisziplinär zu arbeiten und verschiedene fachliche Perspektiven zusammenzuführen,
- die eigene Idee zu visualisieren, zu kommunizieren und überzeugend zu präsentieren,
- den eigenen Lern- und Gestaltungsprozess kritisch zu reflektieren und die Haltung zu Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichem Arbeiten weiterzuentwickeln.
Ein Festival lebt von vielen Bausteinen, die ineinandergreifen: von der Frage, wie Räume genutzt werden, über die Ansprache der Besucherinnen und Besucher bis zur Technik hinter der Bühne. Genau hier setzt die Challenge an. Im Team übernehmt ihr echte Verantwortung für einen zentralen Baustein und bringt euer Fachwissen in ein reales Vorhaben ein.
Den Baustein könnt ihr frei wählen. Damit ist die Challenge anschlussfähig an nahezu
alle Studiengänge.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- Raumkonzepte und Gestaltung des Geländes
- App und digitale Festivalplattform
- Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
- Community-Building und Engagement
- Social Media und Foto-/Videoproduktion
- Technik und Infrastruktur
- Barrierefreiheit und Zugänglichkeit
- Moderation und Programm
- oder ein selbst gewählter, anderer Baustein
Der Kurs beginnt mit einer digitalen Auftaktveranstaltung am 14.10.2026. In diesem Rahmen entwickeln die Teilnehmenden ihre Themenideen und schließen sich anschließend zu Teams zusammen, die ähnliche oder ergänzende Schwerpunkte bearbeiten möchten.
Eure weiteren Arbeitsprozesse organisiert ihr überwiegend selbst. Die Kursverantwortlichen stehen euch jederzeit beratend und begleitend zur Verfügung.
Du arbeitest interdisziplinär, ggf. sogar hochschulübergreifend und stimmst Dich kontinuierlich im Team ab.
Der Kurs folgt dem Ansatz des Challenge‑based Learning: Ihr startet mit einer gemeinsamen Leitfrage (Engage), recherchiert, beobachtet und analysiert euren Gestaltungsbereich (Investigate) und entwickelt daraus ein tragfähiges Konzept oder einen Prototyp (Act). Begleitende Formate wie Zwischenpräsentationen und Peer‑Feedback machen Entwicklungsstände sichtbar und unterstützen bei der Weiterentwicklung eurer Ideen.
Maike Krohn
Liese Endler (Bauhaus-Universität Weimar)
- komplexe, praxisorientierte Arbeitsleistung
- je nach Thema in unterschiedlichen Formaten, z.B.:
- Konzept
- Prototyp
- Marketingkampagne
- fachlicher Beitrag auf dem Festival
