Campus Acker
Campus Acker
- SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
- Challenge
- 3 ECTS
- 90 h
- Synchron – Service-Learning
- kostenlos
Das wirst Du lernen
Die Studierenden:
- erwerben grundlegende Einblicke in urbane Landwirtschaft als Forschungsfeld
- lernen, empirische Beobachtungen systematisch zu erfassen und auszuwerten
- entwickeln erste Hypothesen zu nachhaltigen Anbau- und Bewirtschaftungsformen
- reflektieren ökologische, produktive und soziale Aspekte urbaner Landwirtschaft
- stärken ihre Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten in realen Praxiszusammenhängen
Damit wirst Du Dich beschäftigen
Wie wird das Innovationsareal für Urbane Landwirtschaft in Hamburg Öjendorf zu einem Laborraum für zukunftsweisende landwirtschaftliche Praktiken und Kultivierungsformen im urbanen Raum? Im Rahmen des von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ geförderten Lehrformats Landschaftslabor „CampusAcker“ entwickeln Lehrende und Lernende gemeinsam umsetzungsorientierte Ansätze für die Vermittlung und das Erlebbar machen nachhaltiger Produktions- und Anbauformen von Pflanzen und Nahrungsmitteln im urbanen Kontext eines zukünftigen „Landwirtschaftsparks“. Das Seminar kann zusätzlich als SDG Campus Challenge bearbeitet und anerkannt werden.
Nach einer Einführungsveranstaltung werden wir in drei Kompaktseminaren in Kleingruppen den Test- und Demonstrationsacker in Hamburg-Öjendorf kennenlernen, ausgewählte Akteur/innen und ihre Anbaukulturen vertiefend analysieren und Ideen entwickeln, mithilfe welcher Module wir den CampusAcker für die Stadtöffentlichkeit besser zugänglich machen und präsentieren können:
Acker verstehen
Im ersten Workshop begeben wir uns auf eine Erkundungstour auf dem Forschungsacker in Hamburg Öjendorf und beschäftigen uns mit verschiedenen Akteur/innen, den von ihnen angebauten Pflanzenarten, ihren Eigenschaften und Besonderheiten sowie den mit ihrer Kultivierung verbundenen Produktions- und Anbauformen sowie dafür notwendigen Geräte, Bauten und Infrastrukturen. Aufbauend auf die Erkenntnisse aus dem Workshop und Inputs der Lehrenden werden die daraus resultierenden Erkenntnisse mit verschiedenen Mapping-Methoden in Kleingruppen ausgearbeitet.
Acker entwerfen
Im zweiten Workshop präsentieren wir die Erkenntnisse aus der ersten Phase und wählen verschiedene Bereiche des Forschungsackers aus, in dem die Kleingruppen etwas Besonderes, eine Qualität oder ein Potenzial sehen. Diese Potenziale macht Ihr sichtbar und entwickelt für auf dieser Basis erste konkrete Ideen für ein eigenes Projekt, welches die Besonderheiten und Potenziale des Forschungsackers für die Stadtöffentlichkeit besser zugänglich macht und präsentiert. Aufbauend auf den Ideen aus dem Workshop und Inputs der Lehrenden werden die daraus resultierenden Projektvorschläge mit verschiedenen Darstellungsmethoden in Kleingruppen ausgearbeitet.
Acker qualifizieren
Im dritten Workshop wird es darum gehen, die Ideen aus der zweiten Phase zu präsentieren und zu diskutieren, welche Ziele mit den vorgeschlagenen Projekten erreicht werden können, wie diese weiter ausgearbeitet werden und schrittweise in eine Umsetzung gebracht werden können. Aufbauend auf die Erkenntnisse aus dem Workshop und Inputs der Lehrenden werden die Ideen in den Kleingruppen weiter ausgearbeitet, ein Umsetzungsfahrplan vorgeschlagen und der Arbeitsprozess sowie die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Ideen diskutiert.
Am Ende des Semesters werden wir alle Ergebnisse gemeinsam mit den Studierenden des Lehrformats Landschaftslabor CampusGrün und externen Gästen in einer öffentlichen Ausstellung präsentieren.
Abgabe-/Prüfungsleistung:
Ausstellungsbeitrag und Booklet mit Herleitung, Ausarbeitung und Reflektion der Projektideen (Gruppenarbeit)
So ist Dein Kurs aufgebaut
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15.04 Auftaktveranstaltung (1,5h) 20.05 Block 1 (5 h) 10.06. Block 2 (5 h) 01.07. Block 3 (5 h) 15.07. Ausstellung (5 h) |
So lernst Du
Das Seminar kombiniert kurze Inputs mit Exkursionen, praktischen Übungen und gemeinsamer Auswertung. Die Transferleistung besteht darin, Beobachtungen aus der Praxis in strukturierte Erkenntnisse, Hypothesen und konzeptionelle Überlegungen zu überführen.
