Wiedererkennbare Strukturen und Elemente auf Ebene des Kurses sowie der Lerneinheiten erleichtern den Lernenden die Orientierung beim Lernen im SDG Campus. Deshalb gibt es im SDG Campus ein Gestaltungskonzept, das Grundlage für die Erstellung von Lernkursen ist. Bitte beachtet diese bei der Kurserstellung.

Aufbau des Kurses 

  • Grundlage für die Planung eine Kurses sind die Lernziele und die Gestaltungsprinzipien des SDG Campus. Die Frage, welche Kompetenzen Studierende durch den Kurs erwerben können, steht daher am Anfang des Planungsprozesses. Die Lernziele werden in den Metadaten hinterlegt und den Studierenden im Kurs deutlich kommuniziert.
  • Ein Kurs auf dem SDG-Campus weist folgende Struktur auf:
    • Willkommen
    • Onboarding
    • Einführung
    • Etwa 10 Lerneinheiten
    • Abschluss 
    • Leistungsbescheinigung

  • Ein Kurs besteht im optimalen Fall aus insgesamt etwa 10 Lerneinheiten, die jeweils ca. 5-6 Stunden Bearbeitungszeit bedürfen. Dabei wird etwa eine Stunde zum Rezipieren der Inhalte und der Rest für die Bearbeitung von Lernaufgaben verwendet. Größere Themen können auf mehrere Lerneinheiten aufgeteilt werden, sodass Teil 1, Teil 2 usw. als eigene Lerneinheit gelten( Infos zu Kurs-Strukturierung).
  • Alle Kurse verwenden das gleiche Moodle-Kursformat (das Themenformat) und gliedern sich in verschiedene Lerneinheiten, die aus jeweils mehreren Unterseiten bestehen ( = Einstellung im Kursformat Ein Abschnitt pro Seite). Eine Lerneinheit entspricht aus technischer Sicht einem Abschnitt/Thema in Moodle.
  • Jede Lerneinheit hat eine eigene Übersichtsseite. Auf dieser sind neben der Kurzbeschreibung, die Ausblick auf den Inhalt gibt, die Unterseiten der Lerneinheit zu sehen. Die Kurzbeschreibung wird mit der Formatvorlage Ausblick formatiert und, wenn möglich, um eine Bearbeitungszeit für die Lerneinheit ergänzt.
    Beispiel Formatvorlage Ausblick

    ca. 5 Stunden
  • Auf den Unterseiten befinden sich die Lernmaterialien und Aufgaben
    • Die Unterseiten werden durch Auswahl verschiedener Moodle-Aktivitätselemente erstellt. 
    • Wenn keine spezifische Moodle-Aktivität wie z.B. das Forum oder ein Board benötigt wird, wird das Element Textseite ausgewählt: Auf dieser können Texte und Arbeitsaufträge dargestellt und Inhaltselemente wie Bilder, Videos, interaktive H5P-Elemente, einzelne Quizfragen eingebettet werden.
  • Alle Lerneinheiten und Unterseiten haben einen "sprechenden Titel", das heißt vom Titel lässt sich auf den Inhalt schließen und zudem ist der Titel eindeutig (also etwa Rechercheauftrag SDG-Vergleich statt nur Recherche oder Aufgabe).
  • Zwischen Anzahl an Unterseiten und Umfang der einzelnen Unterseite ist ein gutes Maß zu finden. Acht bis zehn Unterseiten pro Lerneinheit sind eine gute Orientierung. Wichtig ist, dass auf einer Seite nicht zu viele Inhalte sind, da ein langes Scrollen vermieden werden soll. Übersetzt in DIN-A4-Seiten sollten der Inhalt möglichst nicht länger als zwei DIN-A4-Blätter sein. Für Video- und Audiomaterial sind maximal 15 Minuten eine gute Orientierung.
  • Alle Lerninhalte sind frei zugänglich. Es werden keine Zugangsschranken eingerichtet, die dafür sorgen, dass Lerninhalte erst nach erfolgreichem Abschluss einer bestimmten Aktivität freigeschaltet werden.