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  • Info

    • In diesem Moodlekurs findet Ihr Good-Practice-Beispiele für Lernaufgaben. Die Aufgaben sind grob nach Einsatzzweck sortiert.
    • Ziel ist es, Euch sowohl Anregungen hinsichtlich verschiedener inhaltlicher Aufgabenarten zu geben als auch Umsetzungsoptionen in Moodle zu demonstrieren.
    • Am Anfang jedes Abschnitts findet Ihr einen Kommentar zum didaktischen Einsatzzweck der nachfolgenden Beispiele. Den Beispielen selbst ist zudem ebenfalls ein didaktischer Kommentar vorangestellt - erkennbar an der grünen Formatierung.
    • Bei den Beispielen handelt es sich jeweils um das komplette Lernelemente, nicht nur um die Aufgabenstellung. So sollen die Beispiele besonders anschaulich sein und deutlich werden, wie Inhaltsmaterial und Lernaufgaben verzahnt werden können, um effektive Lernaktivitäten zu fördern.
    Bei Zugriff per Gastzugang ohne Login kann leider nicht auf alle Funktionen der Aktivitäten voll zugegriffen werden. Wenn ein SDG-Campus-Account vorhanden ist, empfehlen wir die Einschreibung in die interne Variante des Kurses.
  • Zu Beginn einer Lerneinheit oder eines Lernelements ist es sinnvoll, Lernende auf das neue Thema einzustimmen und Vorwissen zu aktivieren. Die Aktivierung von Vorwissen inkl. eigener Vorerfahrungen erleichtert den Erwerb neuen Wissens. Ein spannender Einstieg ins Thema weckt Interesse und motiviert zur Auseinandersetzung mit dem Inhalt.
    Als Einstiegselemente können etwa genutzt werden:
    • Brainstorming, Anagramm, visuelle Teaser als Assoziationsübung
    • Schätzfragen, Interessenabfragen, (Vor-)Wissensquiz
    • Stellungnahme gegenüber These/Aussage: Zustimmung per geschlossener Frage (Likert-Skala) oder offen per Freitextantwort
    • Offene Fragen zu Vorwissen, Vorerfahrungen, bekannten Problemen, Positionen zum neuen Thema
    Activities: 6
  • Die Erschließung von Wissen kann unter anderem durch folgende Elemente unterstützt werden:
    • Leitfragen und Notizaufträge
    • dazu passende offene oder vorstrukturierte Notizblockelemente (als H5P-Element)
    • geschlossene Quizfragen im oder am Ende des Lernmaterials (per H5P oder eingebettete Moodle-Quiz-Fragen)
    • begrenzt offene Fragen mit Musterlösung (per H5P oder eingebettete Moodle-Quiz-Fragen)
    • Ideal ist, wenn es einen rahmenden Arbeitsauftrag gibt, zu dessen Lösung das Lernmaterial erschlossen werden muss (--> siehe dazu den Abschnitt zur Aufgabenorientierung)
    Activities: 13
  • Rechercheaufträge haben den Vorteil, dass Studierende eigenen Interessen folgen und sehr eigenständig arbeiten können. Bei der Recherche kann an zuvor gelerntes Wissen zum Thema angeschlossen und dieses erweitert werden. Recherchierte Projekte, Technologien oder anderes kann anhand zuvor gelernter Kriterien analysiert und bewertet werden, wodurch die Anwendung von Wissen gefördert wird. Für die Präsentation der Rechercheergebnisse empfiehlt es sich, recht genaue Vorgaben zu den erforderlichen Angaben zu machen.

    Rechercheobjekt können etwa sein:
    • Projekte (Praxis, Forschung)
    • aktuelle Berichterstattung
    • technologische Lösungen
    • aktuelle/historische Daten & Zahlen, z.B. in Statistikportalen
    Activities: 2
  • Analyse & Beurteilung

    Analysieren und Bewerten sind Kompetenzen der höheren Taxonomiestufen nach Bloom. Solche Aufgaben ermöglichen es, Fachwissen anzuwenden und erfordern anspruchsvolle kognitive Operationen. Beispiele für solche Aufgaben sind die Analyse von Fallbeispielen, SWOT-Analysen, die selbständige Erarbeitung von Vor- und Nachteilen oder Pro- und Contra-Argumenten sowie die Identifikation von Good-Practice-Praktiken.
    Activities: 12
  • Bei der aufgabenorientierten Gestaltung bildet eine übergeordnete Aufgabe den Ausgangspunkt der Lerneinheit (oder sogar des Kurses). Die Beschäftigung mit den Lernmaterialien erfolgt dann mit Fokus auf die Erstellung der Aufgabenlösung.
    Activities: 1
  • Reflexionsaufgaben

    Reflexionsaufgaben können sich sowohl auf die Lerninhalte als auch den Lernprozess beziehen. Durch Einbezug des Lernprozesses unterstützen Reflexionsaufgaben Studierende bei der Selbstregulation des Lernens. Eine gute Selbstregulation ist zentral für den Lernerfolg, insbesondere in Selbstlernkursen.

    Gegenstand der Reflexion kann etwa sein:
    • Rückblicke/ Ausblicke, eigene Interessen/ Erwartungen/ Erfahrungen/ Gefühle/ Werte, eigene Zielsetzung und Zielerreichung, Hürden und Gelingensbedingungen beim Lernen, eingesetzte Lerntechniken/Methoden
    • besonders interessante, verständliche, noch unklare Inhalte, Vertiefungsinteressen
    • Bezüge herstellen, etwa zum eigenen Alltag, zu gesellschaftlichen Herausforderungen/ Entwicklungen, zu anderen SDGs, zu anderen Nachhaltigkeitsdimensionen
    Activities: 5